|
Turn on, tune in, drop out
Die 60iger waren das Zeitalter neuer Theorien, neuer Künste, eines neuen Bewusstseins. Sie repräsentierten auf eine gewisse Weise den Durchbruch in eine neue, antiautoritäre Ära des modernen Denkens, in ein freies Jahrtausend. Mit folkigen und rockigen Klängen transportierte die Beat- und Hippiegeneration ihre Vorstellung von einer besseren Welt. Mehrstimmig gesungene Melodien, ausufernde Improvisationen und poetische Songtexte prägten den Ruf nach friedlichem Zusammenleben ohne Krieg, ohne Hass und ohne Waffen. Haight-Ashbury, eine Kreuzung zweier Straßen in der Nähe des Golden Gate Parks im westlichen Teil San Franciscos, avancierte zum Epizentrum einer revolutionären Bewegung. Das Treiben in jener Szene war bestimmt von Manifestationen, deren Namen wie „Sit-Ins“ oder „Human Be-in“ bereits für sich standen. Es wurden Konzerte und Happenings abgehalten, bei denen das gesamte Publikum durch gemeinsames Tanzen Teil der Performance wurde. Höhepunkt und Abschluss der 60er Jahre bildete das legendäre Woodstock-Festival 1969. Eine halbe Million Menschen versammelten sich und feierten friedlich drei Tage der Liebe, des Friedens und der Musik. Höhepunkt der Veranstaltung war der inzwischen legendäre Auftritt von Jimi Hendrix ganz am Ende des Festivals, am Montagmorgen, als sich nur noch wenige tausend auf dem Gelände des Bauers Max Yasgur befanden. Seine Instrumental-Interpretation des "Star Spangled Banner" gilt bis heute als schmerzverzehrte und wehmütige Anklage der amerikanischen Gegenkultur, die mit Autoritäten und Vietnamkrieg nichts anfangen konnte. Ashbury Road erweisen der wunderbaren Musik der 60iger ihre Referenz und (re)produzieren die von Love and Peace getränkten Klänge einer unvergessenen Ära. Das Repertoire besteht ausschliesslich aus kraftvollen, poetischen und bewusstseinserweiternden Songs legendärer 60ies-Ikonen. Unsere Songliste findest Du hier. >> |